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am Donnerstag, den 29.09.16, 19:30 Uhr,

im Gasthaus zur Linde.
Danach immer der letzte Donnerstag eines Monats, um 19:30 Uhr.

Wir würden uns sehr freuen, viele interessierte Bürger zu Gesprächen und Diskussionen  begrüßen zu können.

Vieles wurde nicht sauber abgearbeitet

Protokoll zur 9. Sitzung des Akteneinsichtsausschusses "Windenergieanlagen in Neu-Anspach" inkl. Entwurf des Minderheitenvotums

DANKE NEU-ANSPACH

FÜR DIESES ERGEBNIS!

 

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Gestattungsvertrag endlich einsehbar!

 

Nach langen Bemühungen der b-now um Transparenz und nach einem offenen Brief an Bürgermeister Hoffmann wurde am Freitag der bisher als geheim bezeichnete Gestattungsvertrag endlich veröffentlicht.  Warum erst jetzt? Eine erste Erklärung findet sich auf dem Deckblatt, wo nun für jeden nachzulesen ist, dass nicht die vom Parlament legitimierte Bietergemeinschaft aus Süwag und juwi Vertragspartner ist, sondern, wie Herr Stein von juwi am 2.9. sagte, eine "leere Hülle" (Neu-Anspach Wind GmbH & Co KG). Jetzt haben alle Bürger selbst die Möglichkeit, sich von den offensichtlichen Schwächen und Risiken dieses Vertragswerkes zu überzeugen. Da es nicht einfach ist, alle versteckten Fallstricke im Vertrag zu identifizieren, werden wir diese in den kommenden Tagen erläutern, um Ihnen eine Fakten gestützte Entscheidung am 18.9. zu erleichtern.

 

Hier können Sie den Vertrag einsehen

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Konstituierende Sitzung am 19. April, erste Erfahrungen mit der politischen Verantwortung

 

Bekanntlich hatten wir am 6. März aus dem Stand 27% der Stimmen auf uns vereinigen können. Das gab es so noch nicht in der Kleeblattstadt. Verwerfungen, Frustrationen und Abwehrhaltungen machten sich bei einigen Vertretern der Altparteien breit. An eine Arbeit ohne Vorbehalte gegen unsere Fraktion ist noch nicht zu denken. Wir arbeiten jedoch mit guten und konstruktiven Vorschlägen daran,  Neu-Anspach gemeinsam mit allen Stadtverordneten voran zu bringen.

Seit der konstituierenden Sitzung am 19.April, sind wir, die Bürgerliste neue offene Wählergemeinschaft ( b-now), im Stadtparlament von Neu-Anspach angekommen.

 

Unsere Magistratsmitglieder

1.Reihe,  von links:  Bernhard Büttner, Prof. Dr. Gerriet Müller (1. Stadtrat), Dr. Karl Kirberg

 

Unsere Parlamentarier

2. Reihe, von links: Thomas Roepke, Till Kirberg (stellv. Fraktionsvorsitzender), Bernd Töpperwien (Fraktionsvorsitzender), Christian Holm, Artur Otto (Geschäftsführer)

3.Reihe, von links

Roland Höser, Wilhelm Deininger, Matthias Henninger, Monika Henrici, Klaus Golinski

 

Nach einer einführenden Standpauke unseres Alterspräsidenten Wilhelm Deininger zur katastrophalen Finanzlage der Stadt, wurde der Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Dieser Posten steht der stärksten Fraktion, also der CDU zu, so dass Holger Bellino für diesen Posten vorgeschlagen wurde. Da sich Herr Bellino während des Wahlkampfes und danach gegenüber der b-now nicht neutral verhalten hatte (er bedauerte in der Presse, dass die "Windkraftgegner" ins Parlament eingezogen sind), haben wir uns bei seiner Wahl mit der vorgenannten Begründung  (s.Anlage) geschlossen enthalten, ebenso taten dies die Linken und Herr Bellino selbst.

Anschließend wurden die Mitglieder des Magistrats in einer geheimen Listenwahl gewählt. Um schon jetzt die Wiederwahl von Bürgermeister Hoffmann sicher zu stellen, handelte die CDU mit der SPD einen Deal aus. Die SPD sollte keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im nächsten Jahr aufstellen. Als Gegenleistung wurde Frau Seifert (SPD) der Posten der 1. Stadträtin „zugesichert“.  In der festen Überzeugung, dass diese Abmachung klappt, wurden die Listenplätze gemischt, so trat Frau Seifert an erster Stelle der CDU-Liste und Herr Strempel an erster Stelle der SPD-Liste an.

Dank dem Umstand, dass sich die Linke enthielt und nicht alle CDU- und SPD-Parlamentarier der Absprache ihrer Parteiführung  zustimmten, musste die Position des ersten Stadtrats ausgelost werden. Das Los fiel auf die b-now, so dass der Posten des 1. Stadtrats von Prof. Dr. Gerriet Müller übernommen wird. Er ist damit 1. Stellvertreter des Bürgermeisters.

 

Wegen der Komplexität der Vorschriften war von den Wahlverantwortlichen übersehen worden, dass zuerst zwischen CDU, SPD und b-now die Vergabe des 11. Magistratssitzes hätte ausgelost werden müssen. Dadurch kam am Folgetag erhebliche rechtliche Unsicherheit auf.

Anmerkung: Da den Stadtverordneten zu diesem Problem keine juristische Stellungnahme vorgelegt werden konnte, (es handelte sich bei diesem Fehler um einen Präzedenzfall), wurde die Beschlussvorlage des Bürgermeisters, das Losverfahren für den 11. Magistratssitz nachzuholen, vor der Folgesitzung am 26. April zurück gezogen. Mit Ablauf der Einspruchsfrist ist das Thema erledigt und Herr Hollenbach (SPD) behält seinen Magistratssitz. Jede andere Lösung hätte unabsehbare Folgen, bis hin zu langfristigen juristischen Streitigkeiten und - bedingt dadurch -, Arbeitsunfähigkeit des neuen Stadtparlaments zur Folge gehabt.

Nach der aus Sicht der Altparteien missglückten Magistratswahl war die Stimmung insgesamt sehr durchmischt. Während wir uns in die neue Situation einarbeiteten, wurde in den Reihen der CDU von Verrat gesprochen. In der Presse ließ die CDU Fraktion wissen, dass man die Schuldigen finden- und bestrafen wolle.

Die b-now ist sich dazu einig: "In einer Demokratie hat jeder Parlamentarier das Recht, nach seinem Gewissen zu entscheiden – auch in Neu-Anspach!"

 

Fortsetzungen folgen:

Zu den Parlamentssitzungen werden wir jeweils eine kurze Zusammenfassung der aus unserer Sicht wesentlichen Fakten einstellen.